Symbolbild: Großwärmepumpe
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Vis à vis - Reiner Wild organisiert die Wärmewende aus Bürgerhand

Viele Jahre lang war Reiner Wild Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Im Ruhestand lässt ihn das Thema "Wohnen" nicht los. Wild engagiert sich für den Klimaschutz in Berlin - und er kämpft in mehreren Siedlungen der Stadt für eine neue Form der Wärmeversorgung. Von Sylvia Tiegs

Reiner Wild
Reiner Wild im rbb24 Inforadio-Studio Bild: rbb/Tiegs

Eine Lösung für mangelnden Klimaschutz beim Wohnen könnten große Wärmepumpenanlagen sein. Das sagt Reiner Wild, viele Jahre Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Man höre ständig von Naturkatastrophen und tatsächlich von vielen Problemen durch den Klimawandel. Da wolle er sich einbringen.

Klimaschutz im Wohngebäudebereich

 

"Wir müssen unsere Heizungssysteme umstellen. Wir müssen weniger CO2 produzieren - wenn wir für zukünftige Generationen eine Welt erhalten wollen, die lebbar ist", sagt Wild Deswegen habe er entschieden, sich hier auch im Ruhestand zu engagieren.

Insbesondere wolle er sich um Klimaschutz im Wohngebäudebereich kümmern, so Wild. "Weil da ist bisher quasi nichts passiert."

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